Die Eichen-Kleider des Schreiners Schneider

01.04.2019

Der von HPMISTELI konzipierte Gastrobereich der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz widerspiegelt die hohen ästhetischen und technischen Ansprüche der Anlage. Auch die Berner Schreinerei Schneider AG trug mit ihrem grossen Know-how dazu bei.

Modern, elegant, schnörkellos: So präsentiert sich der Campus-Neubau der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz im Baselbiet. Rund 4500 Menschen studieren, forschen und arbeiten heute dort. Die Architektur des 65 Meter hohen Würfels prägt auch die gastronomische Inneinrichtung mit den drei Restaurants. Die Schneider Innenausbau AG mit Sitz im bernischen Dieterswil wurde mit den Schreinerarbeiten der Ausgabebuffets betraut. Die Ansprüche waren mindestens so hoch wie der Hochschul-Kubus selber. Die Planungsarbeiten gestalteten sich intensiv und spannend, die Ausführung war anspruchsvoll.

Es galt, Konstruktionen und Materialübergänge bis in alle Einzelheiten zu entwerfen und mit den vielen angrenzenden Gewerken abzugleichen. Bei der Montage fügten die Schreiner-Profis die Holzverkleidungen sorgfältig mit Granitabdeckungen, Kühlvitrinen, Edelstahl-Arbeitsmöbeln, Tablettbändern, Lüftungsdecken und anderem zusammen. Sie versahen die Frontverkleidungen mit vertikalen Lamellen aus Eiche und fertigten diese schallschluckend an. Die Lamellen bilden die Kleider der Buffets, die nahtlos in die anschliessenden Verkleidungen übergehen. Tellernischen, Brandschutztüren und Beleuchtungskanäle runden die Funktionalität ab, ohne die durchdachte Gestaltung zu beeinträchtigen.

Selbst für die bewährte Schneider-Crew war der FHNW-Auftrag eine aussergewöhnlich hochstehende Innenausbauarbeit. Die passionierten Schreiner schätzen besonders, wie sehr bei der Planung und Errichtung dieser Gastroanlage auch die Details gepflegt wurden.

Wenn wir von HPMISTELI Gastro-Welten für unsere Auftraggeber schaffen, arbeiten wir mit ausgewiesenen Könnern zusammen: für Küchenbau, Innenausstattung, Gerätelösungen, Betrieb, Logistik. An dieser Stelle geben unsere Mitbeteiligten in loser Folge Einblick in ihren Beitrag zum gelungenen Projekt. Diesen Monat: die Schneider Innenausbau AG. Sie war für die Schreinerarbeiten im Gastrobereich der FHNW Muttenz besorgt. Die Schneider AG ist ein traditionsreiches Schreinerunternehmen mit Sitz in Dieterswil im Berner Seeland. 1943 als Familienunternehmen gegründet, wird es auch heute noch von den Inhabern geführt. Die Schneider AG beschäftigt 30 Mitarbeitende und bildet jährlich fünf Lehrlinge aus. Sie verarbeitet bis zu 170 Tonnen Holz pro Jahr und verbindet dabei altes Handwerk mit neuem Design.

Restaurant im Erdgeschoss1/5
Tellernische im Erdgeschoss
Restaurant in der Galerie
Besteck- und Tablettstation in der Galerie
Rückgabe in der 12. Etage

SPüLEN, TROCKNEN, STAPELN IN EINEM AUFWISCH

01.02.2019

Eine Banddurchlaufmaschine, die Tabletts, Geschirr und Besteck gleichzeitig reinigt und trocknet? Ja, das gibts. Die Gehrig Group setzt sie im Gastrobereich der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz ein. Mit Erfolg.

Auf dem Campus der FHNW Muttenz werden Gäste in drei Lokalen verpflegt. Sie hinterlassen Berge von Tabletts, Geschirr, Besteck. Da kann eine vollautomisierte Geschirrlogistik- und abwäscherei von grossem Nutzen sein. Anfänglich basierte die Planung noch auf einer traditionellen...

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Eine Banddurchlaufmaschine, die Tabletts, Geschirr und Besteck gleichzeitig reinigt und trocknet? Ja, das gibts. Die Gehrig Group setzt sie im Gastrobereich der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz ein. Mit Erfolg.

Auf dem Campus der FHNW Muttenz werden Gäste in drei Lokalen verpflegt. Sie hinterlassen Berge von Tabletts, Geschirr, Besteck. Da kann eine vollautomisierte Geschirrlogistik- und abwäscherei von grossem Nutzen sein. Anfänglich basierte die Planung noch auf einer traditionellen Zweier-Banddurchlauf-Spülmaschine: eine fürs Geschirr, eine für die Tabletts und das Besteck. Das entsprach dem damaligen Stand der Technik. 2014 kam der Fortschritt: Hobart, der Weltmarktführer für gewerbliche Spültechnik, lancierte die Hobart Premax: eine innovative Banddurchlaufmaschine mit Autoline-Technologie. Sie reinigt und trocknet Geschirr, Besteck und Tabletts gleichzeitig. Eine Weiterentwicklung, die die Gehrig Group und bald auch Planer und Bauherrschaft in Muttenz überzeugte. Die Vorteile liegen auf der Hand: geringerer Wasser- und Energieverbrauch, weniger Abwasser, kleinerer Chemieeinsatz, ein um fast die Hälfte reduzierter Platzbedarf. Womit auch die Kosten sinken.

Und so funktioniert es nun auf dem FHNW-Campus:

  • Die gebrauchten Tabletts, die die Gäste an zwei Abgabestellen auf dem Band deponieren, werden mittels horizontaler, dann vertikaler Fördertechnik über zwei Stockwerke zur Banddurchlauf-Spülmaschine ins Untergeschoss geführt. Dort werden sie gereinigt, getrocknet und gestapelt. Alles geschieht vollautomatisiert, ohne einen einzigen Handgriff des Personals. Doch wie werden Geschirr und Besteck vom Tablett entfernt?
  • Messer, Gabeln und Löffel werden bei der Geschirrspülmaschine über ein Hebemagnet vom Tablett geräumt und in die Besteckspur der Maschine geleitet. Nach der Reinigung und Trocknung sammelt die Maschine das Besteck in einem Behälter, ebenfalls vollautomatisiert.
  • Das Porzellan wird vom Personal auf das Transportband der Spülmaschine gestellt. Ein Handgriff reicht, die Ergonomie ist angepasst. Tassen und Gläser werden in Körbe mit Einteilungen sortiert. Die Maschine erkennt das Waschgut automatisch und passt das Programm an, mit einwandfreiem Resultat.

Die Hobart Premax bietet weitere vorteilhafte Funktionen, darunter ein Selbstreinigungsprogramm mit Wärmerückgewinnung. Auch wird die Wärmerückgewinnung mit einer Wärmepumpe ergänzt, was den Stromverbrauch und den CO2-Ausstoss senkt.

Wenn wir von HPMISTELI Gastro-Welten für unsere Auftraggeber schaffen, arbeiten wir mit ausgewiesenen Könnern zusammen: für Küchenbau, Innenausstattung, Gerätelösungen, Betrieb, Logistik. An dieser Stelle geben unsere Mitbeteiligten in loser Folge Einblick in ihren Beitrag zum gelungenen Projekt. Diesen Monat: die Gehrig Group. Sie ist für Geschirrlogistik und -abwäscherei in der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz (BL) besorgt.

Die Gehrig Group mit Hauptsitz in Glattbrugg (ZH) ist ein Unternehmen mit über 70-jähriger Geschichte. Sie bietet professionelle Hygienelösungen und Haushaltmaschinen für die Gastronomie in Restaurants, Hotels, Mitarbeiterrestaurants und Gesundheitsinstitutionen an.

Einparkung 1. Untergeschoss1/4
Geschirrwaschmaschine mit automatischer Besteck- und Tablettausgabe
Tablettaufgabe im Erdgeschoss
Tablettaufgabe in der Galerie

WIR SIND ONLINE

01.11.2018

Anfang Juli war es so weit: Die HPMISTELI & PARTNER AG nahm den Betrieb auf. Fünf Gastroberatungs-Profis sind zu einer Aktiengesellschaft zusammengerückt. Sie arbeiten schon länger als Netzwerk zusammen und ergänzen sich bestens. Ein Meilenstein für jeden von ihnen, besonders aber für Hans Peter Misteli: Er gründete vor dreissig Jahren die Einzelfirma, die sich nun auf bewährter Grundlage erweitert.

Er sagt: «Menschen in meinem Umfeld machten mir damals Mut, den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen. Das möchte ich heute an meine...

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Anfang Juli war es so weit: Die HPMISTELI & PARTNER AG nahm den Betrieb auf. Fünf Gastroberatungs-Profis sind zu einer Aktiengesellschaft zusammengerückt. Sie arbeiten schon länger als Netzwerk zusammen und ergänzen sich bestens. Ein Meilenstein für jeden von ihnen, besonders aber für Hans Peter Misteli: Er gründete vor dreissig Jahren die Einzelfirma, die sich nun auf bewährter Grundlage erweitert.

Er sagt: «Menschen in meinem Umfeld machten mir damals Mut, den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen. Das möchte ich heute an meine wertvollen jüngeren Partner weitergeben.» So soll die geschäftliche Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden. Verankert in der Erfahrung, offen für Weiterentwicklung. Mit vereinten Kräften und breiter abgestützt. «Das verschafft uns die Möglichkeit, komplexere Gastro-Vorhaben durchzuführen und langjährige Kundenbeziehungen auszubauen», so Hans Peter Misteli.

Die gemeinsamen Büroräume im Berner Obstberg-Quartier sind bezogen. Logo und Slogan stehen. Und jetzt geht auch die Website online. Das neue Unternehmen ist gestartet!

Die Partner1/6
Hans Peter Misteli
Peter Zemp
Simon Hahnkamper
Adrian Zaugg
Franco Andreani

DAS NEUE UNTERNEHMEN IST GESTARTET

01.07.2018

Vor dreissig Jahren gründete Hans Peter Misteli sein Unternehmen für Gastro- und Hotelkonzepte. Zahlreiche Kunden haben ihm seither ihre Projekte anvertraut. Attraktive Gastro-Welten sind entstanden. In Sportstadien und an Bildungsstätten. In Spitälern und Heimen. In Restaurants und Kulturbetrieben. In Wirtschaft und Verwaltung. Von Bern bis aufs Rütli, von Chiasso bis ins deutsche Kassel. Das Angebot an Dienstleistungen wuchs und wuchs, zur Unterstützung holte der Firmeninhaber jeweils kompetente Freelancer an Bord. Nun wird aus dem Netzwerk der Profis ein festes...

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Vor dreissig Jahren gründete Hans Peter Misteli sein Unternehmen für Gastro- und Hotelkonzepte. Zahlreiche Kunden haben ihm seither ihre Projekte anvertraut. Attraktive Gastro-Welten sind entstanden. In Sportstadien und an Bildungsstätten. In Spitälern und Heimen. In Restaurants und Kulturbetrieben. In Wirtschaft und Verwaltung. Von Bern bis aufs Rütli, von Chiasso bis ins deutsche Kassel. Das Angebot an Dienstleistungen wuchs und wuchs, zur Unterstützung holte der Firmeninhaber jeweils kompetente Freelancer an Bord. Nun wird aus dem Netzwerk der Profis ein festes Team. Und eine Aktiengesellschaft.

Per 1. Juli 2018 haben wir die Firma HPMISTELI UND PARTNER AG gegründet.

So soll das Beratungsunternehmen in die Zukunft geführt werden. Verankert in der Erfahrung, offen für Weiterentwicklung. Mit den richtigen Zutaten, wie es sich für unsere Branche gehört: reichlich Know-how in allen nötigen Belangen, viel Kreativität, gutes Gespür, Sinn für Machbarkeit und Innovation, Verlässlichkeit. Wir freuen uns, fortan mit vereinten Kräften neue Gastro-Welten zu schaffen. Und Ihnen ab jetzt mit noch mehr Rundum-Service zur Seite zu stehen. Nach dem Motto: Die Idee. Die Umsetzung. Die Betreuung.

Hans Peter Misteli (bei der Vorstellung des Projektes Stade de Suisse, 2005)